Vergabescanner

Ausschreibungen für Aufzüge automatisch kalkulieren

Aufzugsausschreibungen sind technisch komplex: Schachtmaße, Haltestellen, Türöffnungsseiten, Fahrgeschwindigkeit und Antriebsart (Seil/Trommel, Hydraulik, Linearantrieb) bestimmen gemeinsam den Anlagenpreis. Der Vergabescanner extrahiert alle technischen Parameter aus dem LV-Text, unterscheidet Personen-, Lasten-, Betten- und Kleingüteraufzüge und weist Notruf, Brandfallsteuerung und Kabinensonderausstattungen als eigenständige Positionen aus.

Vergabescanner für Aufzüge ist eine spezialisierte KI-Software, die Leistungsverzeichnisse im Bereich Aufzugsanlagen automatisch auswertet. Die Software erkennt Aufzugstypen (Personen-, Lasten-, Bettenaufzüge), Antriebsarten (Seil, Hydraulik, MRL), Schachtmaße, Haltestellen-Anzahl und Sonderausstattungen wie Notruf und Brandfallsteuerung direkt aus dem LV-Text. Das Tool erstellt daraus eine vollständige Stückliste mit Gewichten und Kalkulationspreisen.

Aufzugsanlagen sind Systemprodukte — Schacht, Antrieb, Kabine, Türen und Steuerung müssen als Einheit kalkuliert werden, wobei jede technische Anforderung den Preis beeinflusst. Ein triebwerksraumloser Personenaufzug für 8 Personen mit 5 Haltestellen und Glaskabine kostet deutlich mehr als die gleiche Anlage mit Standard-Edelstahlkabine. Der Vergabescanner extrahiert Tragkraft (kg), Nenngeschwindigkeit (m/s), Haltestellen-Anzahl, Kabinengröße, Schachtmaße und Türöffnungstypen aus dem LV-Text. Barrierefreiheitsanforderungen, Notruf, Brandfallsteuerung und Energieeffizienzanforderungen werden als separate Positionen erfasst.

DIN EN 81-20 (Aufzüge — Herstellung und Einbau, Personenaufzüge)DIN EN 81-50 (Aufzüge — Prüfregeln und Prüfungen)BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung — Prüfpflichten Aufzüge)DIN 18040-1 (Barrierefreies Bauen — Öffentlich zugängliche Gebäude)VDI 4707 (Aufzüge — Energieeffizienz)

Das Problem bei Aufzüge-Ausschreibungen

Die meisten Betriebe kalkulieren Ausschreibungen noch manuell — mit Excel, Profiltabellen und viel Zeitdruck.

Komplexe Ausschreibungen mit Schachtmaßen, Grubentiefe, Kopfhöhe, Haltestellen-Anzahl und Türöffnungsseiten vollständig aus dem LV erfassen

Aufzugstypen (Seilaufzug, Hydraulikaufzug MRL, Linearantrieb, Trommelaufzug) mit sehr unterschiedlichen Preisstrukturen korrekt zuordnen

Sonderausstattungen (Glaskabine, Panoramaaufzug, Betonsichtoptik, Premiumbeleuchtung) vom Standard trennen und als Aufpreis kalkulieren

Behördenleistungen — Abnahme durch zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS), Aufzugsbuch, Betreiberprüfung nach BetrSichV — als Nebenleistungen erfassen

Modernisierungsprojekte: Abgrenzung zwischen Beibehaltung vorhandener Schachtstruktur und notwendigen Schachterweiterungen kalkulieren

Was der Vergabescanner für Aufzüge leistet

Aufzugstyp-Erkennung und technische Parameter

Personenaufzüge (nach EN 81-20), Lastenaufzüge, Bettenaufzüge (Kabinentiefe ≥ 2,10 m), Kleingüteraufzüge, Speiseaufzüge und Plattformlifte (für Rollstuhlfahrer nach EN 81-41) werden unterschieden. Antriebsart (Treibscheibenantrieb triebwerksraumlos/MRL, Hydraulikantrieb, Linearantrieb), Nenngeschwindigkeit (0,63/1,0/1,6/2,5 m/s) und Tragkraft (320–10000 kg) werden aus dem LV extrahiert.

Schachtgeometrie und Haltestellen

Schachtgrundfläche (Breite × Tiefe), Schachtgrubentiefe, Schachtkopfhöhe, Förderhöhe und Haltestellen-Anzahl werden aus dem LV-Text extrahiert. Türöffnungsseiten (einseitig, beidseitig Durchlader, seitlich versetzt) und Türmaße werden erfasst. Sondertüren (Feuerschutzabschluss T30, Rauchabschluss RS) werden als eigenständige Positionen ausgewiesen.

Kabinenausstattung und Sonderausführungen

Standardkabine, Premiumkabine und Sonderausführungen (Feuerwehraufzug, Explosionsschutz) werden als eigenständige Positionen aus dem LV-Text erkannt. Barrierefreiheitsanforderungen nach DIN 18040 werden als Positionsmerkmale erfasst.

Steuerung, Notruf und Brandfall

Einfachsteuerung, Sammelsteuerung und Gruppensteuerung werden nach Haltestellen-Anzahl und Betriebsart unterschieden. Notruf nach EN 81-28 (GSM-Notruf, 24/7-Bereitschaft), Brandfallsteuerung (automatische Rückfahrt ins Erdgeschoss bei Rauchmelder-Auslösung), Feuerwehrschalter und Notbeleuchtung werden als gesonderte Ausstattungsmerkmale mit eigenem Preis ausgewiesen.

Behördenleistungen und Inbetriebnahme

Abnahmeprüfung durch zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS, TÜV, DEKRA) vor Erstinbetriebnahme, Aufzugsbuch nach BetrSichV, Betreibereinweisung und Aushang der Prüfbescheinigung werden als Nebenleistungen erkannt. Jährliche Hauptprüfung und Zwischenprüfungen nach BetrSichV können als optional angebotene Wartungspositionen ergänzt werden.

Typische LV-Positionen für Aufzüge

Diese Positionen erkennt der Vergabescanner automatisch — mit Mengen, Einheiten und Materialzuordnung.

1

Personenaufzug Treibscheibenantrieb triebwerksraumlos (MRL), Tragkraft 630 kg / 8 Personen, v=1,0 m/s, 5 Haltestellen, Förderhöhe 12,00 m, Kabine 1,10×1,40 m licht, Schachtgröße 1,60×1,80 m, Edelstahl-Standardkabine, Notruf EN 81-28 GSM, Abnahme ZÜS, St

2

Bettenaufzug Hydraulikantrieb, Tragkraft 2000 kg, v=0,63 m/s, 3 Haltestellen, Förderhöhe 6,50 m, Kabine 1,40×2,40 m licht (DIN 18040), Durchlader beidseitig, Niro-Edelstahl Kabine, Brandfallsteuerung, St

3

Lastenaufzug Treibscheibe, Tragkraft 3000 kg, v=0,63 m/s, 2 Haltestellen, Kabine 1,80×3,00 m, einseitige Türöffnung Schiebetür B=1,60 m, Steuerung Einfachsteuerung, inkl. Grubenleiter und Sicherheitsbeleuchtung Schacht, St

4

Plattformlift für Rollstuhlfahrer EN 81-41, Tragkraft 400 kg, Förderhöhe 1,20 m, Plattform 0,90×1,40 m, elektrisch, mit Schachttüren oben und unten, barrierefrei nach DIN 18040, St

5

Modernisierung Bestandsaufzug: neue SPS-Steuerung mit Sammelsteuerung, LED-Kabinenbeleuchtung, Notruf GSM 24/7, neue Türantriebe beide Haltestellen, inkl. ZÜS-Abnahme nach Modernisierung, St

Typische Projekte

Wohngebäude mit 4+ Etagen (Personenaufzug 630 kg, triebwerksraumlos)
Büro- und Verwaltungsgebäude (Personenaufzug mit Repräsentationskabine)
Krankenhäuser und Pflegeheime (Bettenaufzug 2000 kg, Sondermaße)
Industrie und Logistik (Lastenaufzug 3000–10000 kg, Durchlader)
Barrierefrei Nachrüstung (Plattformlift, Treppenlift, Aufzug in bestehendem Schacht)
Modernisierung Bestandsaufzüge (Steuerung, Antrieb, Kabinenausstattung)
DSGVO-konform Server in Deutschland Kostenlos testbar

So kalkulieren Sie eine Aufzugs-Ausschreibung in 3 Schritten

1

Dokument hochladen

Laden Sie das Leistungsverzeichnis als PDF, GAEB oder Excel hoch. Der Vergabescanner erkennt automatisch alle Aufzugs-Positionen mit Schachtmaßen, Antriebsart und Kabinenausstattung.

2

Stückliste prüfen

Die KI erstellt eine Stückliste mit Aufzugstyp, Tragkraft, Haltestellen, Türvarianten und Sonderausstattungen wie Notruf und Brandfallsteuerung. Prüfen und ergänzen Sie bei Bedarf.

3

Kalkulation abrufen

Wählen Sie Ihr Aufzugs-Preisprofil mit individuellen Stundensätzen und Materialpreisen. Der Vergabescanner berechnet Material-, Montage- und Gesamtkosten.

Häufige Fragen

Welche Aufzugstypen werden unterstützt?

Personen-, Lasten-, Betten- und Kleingüteraufzüge nach DIN EN 81, Plattformlifte nach EN 81-41, Treppenlifte, Speiseaufzüge und Feuerwehraufzüge nach EN 81-72. Hydraulik-, Seil- und Linearantriebe werden unterschiedlich kalkuliert, da Maschinenraum, Hydraulikaggregat und Schachtkopfhöhe je Antriebsart variieren.

Erkennt die KI die Anzahl der Haltestellen und Schachtmaße?

Ja, Haltestellen-Anzahl, Türöffnungsseiten, Förderhöhe und Schachtmaße werden aus dem LV-Text extrahiert und als Positionsmerkmale übernommen.

Kann ich Wartungsverträge mit kalkulieren?

Wartungspositionen werden als eigenständige Positionen aus dem LV-Text erkannt. Im Preisprofil hinterlegen Sie Ihre Stundensätze und Pauschalen.

Funktioniert das auch bei Modernisierungsprojekten im Bestand?

Ja, Teilmodernisierungen (neue Steuerung, neuer Antrieb, neue Kabine) werden als eigenständige Positionen ohne Neuanlage-Pauschale kalkuliert. Die Abgrenzung zwischen beibehaltener Schachtstruktur und notwendigen Schachterweiterungen wird klar ausgewiesen.

Wie werden Barrierefreiheitsanforderungen nach DIN 18040 abgebildet?

Barrierefreie Anforderungen (Mindestkabinengröße 1,10×1,40 m, Bedientableaus in Rollstuhlhöhe, akustische Haltestellen-Ansage, taktile Braille-Beschriftung, automatische Türöffnung) werden als Anforderungspaket erkannt und als Preisaufschlag gegenüber der Standardkonfiguration ausgewiesen.

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