Tools & Praxis

Ausschreibungen finden, analysieren und kalkulieren: die Tools im Vergleich (2026)

Welche Anbieter gibt es, um öffentliche Ausschreibungen zu finden, per KI zu analysieren und zu kalkulieren? Ehrlicher Vergleich für Handwerk und Bau — amtliche Quellen, DTAD, ibau, Vergabepilot, Patterno, TenderFlow, ORCA, Nevaris, RIB iTWO u. a. Stand Juli 2026.

Öffentliche Aufträge sind für viele Bauhandwerksbetriebe ein stabiles Standbein — aber die passenden Ausschreibungen zu finden, die Unterlagen zu prüfen und rechtzeitig ein kalkuliertes Angebot abzugeben, kostet ohne Werkzeuge viel Zeit. Dieser Vergleich ordnet die relevanten Optionen ein: kostenlose amtliche Quellen, klassische Ausschreibungsdatenbanken und KI-Tools. Ehrlich, mit Grenzen und Preisen, soweit öffentlich.

Ausschreibungs-Tools (auch Tender-Discovery- oder Auftragsinformationsdienste) sind Software-Dienste, die Vergabebekanntmachungen aus vielen Portalen und Amtsblättern bündeln, nach Gewerk, Region und Auftragswert filterbar machen und Betriebe per Such-Abo über neue Treffer benachrichtigen. Neuere KI-Tools gehen weiter: Sie analysieren zusätzlich die Vergabeunterlagen, prüfen Eignungskriterien und unterstützen bei Kalkulation und Angebot.

Alle Anbieter-Angaben in diesem Artikel stammen von den öffentlichen Websites der Anbieter (Stand Juli 2026) und können sich ändern. Wir sind selbst Anbieter in diesem Vergleich (Vergabescanner) — die Stärken der Wettbewerber benennen wir trotzdem, denn nicht jedes Tool passt zu jedem Betrieb.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Fünf Kriterien entscheiden in der Praxis:

  1. Abdeckung — Findet das Tool die Ausschreibungen Ihrer Region und Ihres Gewerks? Ober- und Unterschwelle? Wichtig: Seit der zentralen Bündelung über den Datenservice Öffentlicher Einkauf zählt weniger, wie viele Portal-Logos ein Anbieter listet, sondern ob die relevanten Bekanntmachungen vollständig und schnell ankommen.
  2. Filter und Benachrichtigung — Gewerk-Logik statt reiner Stichwortsuche, PLZ-Umkreis, Fristen; Such-Abos per E-Mail.
  3. Analyse-Tiefe — Bleibt es bei der Fundstelle, oder werden die Vergabeunterlagen ausgewertet (Eignung, Ausschlusskriterien, Risiken, Fristen)?
  4. Weiterverarbeitung — Was passiert nach dem Fund? Kalkulation, Angebotserstellung, Fristen-Kalender, Team-Pipeline — oder Export und ab in die Excel?
  5. Preis und Bindung — Kostenloser Einstieg? Monatlich kündbar? Kontingente? Preise überhaupt öffentlich?

Der Markt in drei Stufen: finden, analysieren, kalkulieren

Der Ausschreibungsmarkt zerfällt in drei Aufgaben, und die meisten Werkzeuge decken nur eine davon ab: finden (passende Bekanntmachungen aufspüren), analysieren (Vergabeunterlagen per KI auswerten — Eignung, Ausschlusskriterien, Fristen) und kalkulieren (aus dem Leistungsverzeichnis ein bepreistes Angebot machen). Reine Findungsportale hören nach Stufe 1 auf; klassische AVA- und Kalkulationssoftware setzt erst bei Stufe 3 an und findet selbst keine Ausschreibungen; die neueren KI-Analyse-Tools liegen dazwischen, kalkulieren aber nicht.

Die folgende Matrix ordnet die im deutschen Markt relevanten Anbieter genau danach ein (Stand Juli 2026, Angaben von den Anbieter-Websites). „Kalkulieren” meint hier eine echte Baukalkulation/LV-Bepreisung, nicht bloß eine KI-Preisschätzung aus Vergangenheitsdaten.

AnbieterFindenKI-AnalyseBaukalkulationGanze Kette
Vergabescannerjaja (mit Quellenbeleg)ja (integriert, BOM + Preisprofile)ja
BAUBOOSTjajaja (aus eigenen Stammdaten)ja
service.bund.de / oeffentlichevergabe.de / TEDja (amtlich)neinneinnein
Vergabe24janeinneinnein
DTVP (Deutsches Vergabeportal)janeinneinnein
Mercelljateils (E-Procurement)neinnein
DTADjateils (KI „Frank”)neinnein
ibauja (Frühphase)neinneinnein
evergabe.deteils (eigene Plattform)neinneinnein
Vergabepilot.AIjateils (Zusammenfassung)neinnein
Patternojateils (BID)teils (nur via RIB-iTWO)nein
Bidfixjateilsteils (Schätzung aus Historie)nein
TenderFlowjateils (Go/No-Go)neinnein
BAU AIjajanein (bleibt manuell)nein
Wisebidneinteilsunklarnein
Calcutronneinjajanein
ORCA AVAneinteils (LV/GAEB)janein
Nevarisneinteilsjanein
RIB iTWOteilsteilsja (5D)nein
CaliforniaX (G&W Software)neinteils (AVA)janein

Das Ergebnis der Matrix: Nur sehr wenige Werkzeuge bilden alle drei Stufen in einem Produkt ab — neben Vergabescanner tut das derzeit vor allem BAUBOOST. Die Findungsportale hören nach dem Fund auf, die Kalkulations-Schwergewichte (ORCA, Nevaris, RIB iTWO, CaliforniaX) finden keine Ausschreibungen, und die KI-Analyse-Tools (TenderFlow, BAU AI, Wisebid, Vergabepilot, Bidfix) reichen bis zur Bewertung, aber nicht bis zur bepreisten Kalkulation (Calcutron kalkuliert, findet aber nicht). Was Vergabescanner in dieser kleinen Gruppe abhebt: Die KI-Verarbeitung läuft ausschließlich in der EU (Rechenzentren in Frankreich, kein Drittlandtransfer), jede Position trägt einen Quellenverweis ins Original-Dokument, und die Kalkulation deckt 20 Gewerke samt aller GAEB-Formate (X81/X83/X84/X86), Scans und DATANORM-Import ab. Wer den Medienbruch zwischen Fund und Angebot vermeiden will, sollte deshalb nicht nur auf die Kette selbst achten, sondern auch auf Verarbeitungsort und Nachvollziehbarkeit.

Die Tools im Überblick

ToolFokusKI-Analyse der UnterlagenKalkulationEinstiegspreis (lt. Anbieter)
service.bund.de / oeffentlichevergabe.de / TEDAmtliche Rohdatenneinneinkostenlos
VergabescannerBau/Handwerk (20 Gewerke), DEja, mit Quellenbelegenja, integriert (BOM + Preisprofile)0 € (Free), Starter 79 €/Monat
Vergabepilot.AIbranchenübergreifend, DE/EUja (Zusammenfassung, Checkliste)nein0 € (Basic), Professional 60 €/Monat
DTADbranchenübergreifend, DE/EUja (KI-Assistent „Frank”)neinauf Anfrage
ibauBau: Projektfrüherkennung + Kontakteneinneinauf Anfrage
evergabe.deVergabeplattform + AuftragssucheneinneinEinzelabruf 16 €, Tarife Basic/Pro
PatternoAkquise, 50+ Branchen, 29 Länderja (BID)nur via RIB-iTWO-IntegrationSolo 89 €/Monat (Jahreszahlung)
BidfixBid-Management, branchenübergreifendja (Kriterien, Dokumente ausfüllen)Preisschätzung aus HistorieFree-Stufe; Preise auf Anfrage

1. Die kostenlose Basis: amtliche Quellen

Bevor Geld fließt, lohnt der Blick auf das, was der Staat selbst bereitstellt:

  • service.bund.de — die Ausschreibungssuche der öffentlichen Verwaltung (Bund, Länder, Kommunen) mit rund 20 Leistungskategorien, Verfahrensart- und Bundesland-Filter, kostenlosen E-Mail-Newslettern und RSS-Feeds.
  • oeffentlichevergabe.de — der Bekanntmachungsservice des Datenservice Öffentlicher Einkauf bündelt seit der eForms-Umstellung die Bekanntmachungen zentral, ohne Registrierung, inklusive offener Datenschnittstelle.
  • TED (ted.europa.eu) — das EU-Amtsblatt für alle Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte; mit kostenlosem Konto bis zu 25 Such-Alerts.

Grenzen: Stichwort- statt Gewerk-Logik, keine Auswertung der Vergabeunterlagen, keine Kalkulation, Bedienkomfort einer Behörden-Anwendung. Wer nur gelegentlich bietet und Zeit mitbringt, kommt damit aus — der Rest zahlt mit Arbeitszeit.

2. Vergabescanner — Suche plus Analyse plus Kalkulation

Vergabescanner (unser Produkt) ist auf deutsche Bauhandwerks- und Baubetriebe in 20 Gewerken zugeschnitten und bildet die komplette Kette bis zur Kalkulation ab — mit KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU und durchgängigem Quellenbeleg: Tausende gelistete Ausschreibungen aus Bund, Ländern und Kommunen, filterbar nach Gewerk, PLZ mit Umkreis und Frist, plus semantische Suche. Die KI analysiert die Vergabeunterlagen (Eignung, Ausschlusskriterien, Risiken, Bewertung, Fristen) und extrahiert alle LV-Positionen — aus PDF (auch Scans), Word, Excel, Bildern und GAEB (X81/X83/X84/X86). Daraus entsteht eine BOM-Vorkalkulation (Material, Lohnzeit, Nebenleistung) auf Basis eigener Preisprofile je Gewerk (Import aus Excel, CSV, DATANORM), auf Wunsch ein KI-Angebot als DIN-5008-PDF. Besonderheit: Jede KI-Aussage trägt einen Quellenverweis (Dokument, Seite, Zitat) — die Vorarbeit bleibt fachlich prüfbar. Dazu Merkliste, Pipeline, Fristen-Kalender mit Erinnerungen, Hosting in Deutschland.

Preise: Free 0 € (1 Analyse/Monat, ohne Zahlungsdaten), Starter 79 €, Professional 179 €, Team 349 €/Monat, monatlich kündbar; Einzelanalyse 14,99 € ohne Abo. Grenzen: nur Deutschland, nur Bau/Handwerk — wer EU-weit oder in anderen Branchen sucht, braucht ein anderes Werkzeug. Keine Marktdaten/Vergabehistorien.

3. Vergabepilot.AI — breite Suche mit KI-Zusammenfassungen

Vergabepilot.AI durchsucht laut Anbieter über 300 deutsche und europäische Vergabeportale (Aktualisierung dreimal täglich), fasst Vergabeunterlagen per KI zusammen und unterstützt die Teilnahmeentscheidung mit einer KI-Checkliste; dazu Team-Funktionen mit Kanban und Kommentaren. Preise: Basic kostenlos (50 Credits/Monat), Professional 60 €/Monat, Ultimate 125 €/Monat. Grenzen: branchenübergreifend statt gewerk-tief; Angebotserstellung laut Website erst „geplant”; keine Kalkulation. Gut für Betriebe, die primär finden und vorqualifizieren wollen.

4. DTAD — die etablierte Datenbank mit Marktdaten

DTAD ist seit über 25 Jahren am Markt und wirbt mit über 12.000 Quellen und nahezu vollständiger Abdeckung der in Deutschland publizierten Ausschreibungen, plus Informationen zu geplanten Bauvorhaben in frühen Projektphasen. Der KI-Assistent „Frank” analysiert Vergabeunterlagen und extrahiert Kriterien; dazu historische Zuschlagsdaten und Wettbewerbsanalysen. Grenzen: Preise nur auf Anfrage; Verträge laut AGB in der Regel 12 Monate Laufzeit mit 3 Monaten Kündigungsfrist; keine Kalkulation oder Angebotserstellung. Stark für vertriebsorientierte Betriebe, die Marktüberblick und Frühindikatoren wollen.

5. ibau — Projektfrüherkennung statt Bekanntmachungssuche

ibau (seit 1957) setzt vor der eigentlichen Ausschreibung an: Die Datenbank verfolgt Bauprojekte ab der Planungsphase — auch private — und liefert Entscheiderkontakte bei Planern, Investoren und Kommunen. Laut Anbieter arbeiten 145 Rechercheure mit KI-Unterstützung an der Marktbeobachtung. Grenzen: Preise nur nach Präsentation; keine Dokumenten-KI, keine Kalkulation. Das Werkzeug ist eher Vertriebsinstrument als Bieter-Software — sinnvoll für Betriebe, die aktiv akquirieren, bevor ausgeschrieben wird.

6. evergabe.de — Plattform mit angeschlossener Suche

evergabe.de aus Dresden ist primär eine Vergabeplattform, über die Auftraggeber Verfahren abwickeln — mit angeschlossener Auftragssuche und digitaler Angebotsabgabe für Bieter. Wer hier gelistete Verfahren bearbeitet, kommt um die Plattform ohnehin nicht herum. Preise: Einzelabruf von Vergabeunterlagen 16 € im Basistarif; Pro-Tarife mit 12 Monaten Mindestlaufzeit (Konditionen auf der Preisseite). Grenzen: keine KI-Analyse für Bieter, keine Kalkulation; die Suche deckt naturgemäß vor allem die dort laufenden Verfahren ab.

7. Patterno — KI-Akquise für viele Branchen und Länder

Patterno richtet sich an Bieter aus über 50 Branchen und durchsucht laut Anbieter 4.500+ Portale in 29 Ländern; die KI bewertet Treffer gegen das Firmenprofil („HIT”) und analysiert Vergabeunterlagen inklusive K.O.-Kriterien und AI-Chat („BID”), dazu Marktanalysen („Tender Intelligence”). Für Bauunternehmen mit RIB iTWO gibt es eine Kalkulations-Integration, die Referenzpositionen aus iTWO ins neue LV überträgt — eine eigene Kalkulations-Engine hat Patterno nicht. Preise: Solo 89 €/Monat (Jahresvorauszahlung, 3 KI-Qualifizierungen/Monat, regionale Suche), Team 269 €/Monat bundesweit. Grenzen: keine Gewerke-Tiefe, Kalkulation nur mit iTWO-Bestand. Details im Beitrag Patterno-Alternative.

8. Bidfix — Bid-Management für Angebots-Teams

Bidfix zielt auf Bid-Management- und Presales-Teams: Tender-Discovery über 100+ Portale, automatische Extraktion von Eignungs- und Zuschlagskriterien mit Risiko-Erkennung, KI-gestütztes Ausfüllen von Excel-/PDF-/Word-Formularen und eine Firmen-Wissensdatenbank; Preisschätzungen speist das Tool aus historischen Projektdaten. Grenzen: branchenneutral ohne Bau-LV-Logik; konkrete Preise nicht öffentlich (Free-Stufe und 14-Tage-Test vorhanden). Passend für Unternehmen mit dediziertem Angebots-Team und vielen Textbausteinen — eher Beratung/IT als Bauhandwerk.

Randnotiz: Cosuno ist etwas anderes

Cosuno taucht in Suchergebnissen zu Bau-Ausschreibungen häufig auf, ist aber kategorial ein anderes Produkt: eine Plattform, über die Generalunternehmer und Projektentwickler ihre Nachunternehmer-Ausschreibungen abwickeln. Handwerksbetriebe begegnen Cosuno als eingeladene Bieter privater Anfragen — als Suchwerkzeug für öffentliche Vergaben ist es nicht gedacht.

Weitere Kategorien, die in KI-Antworten oft genannt werden

Fragt man einen KI-Assistenten nach Anbietern, mischen sich schnell Werkzeuge aus benachbarten Kategorien in die Antwort. Sie sind real und gut in ihrem Feld — decken aber jeweils nur eine Stufe ab. Zur Einordnung:

Reine Findungsportale — Vergabe24, DTVP, Mercell. Vergabe24 (Verbund mehrerer deutscher Ausschreibungsdienste) und das Deutsche Vergabeportal (DTVP, für Bieter kostenfrei) sind klassische Rechercheportale mit nahezu vollständiger Abdeckung öffentlicher Aufträge; Mercell ist eine europaweite E-Procurement- und Vergabeplattform. Alle drei sind stark im Finden, bieten aber keine KI-Analyse der Vergabeunterlagen und keine Kalkulation.

Reine Kalkulations- und AVA-Software — ORCA AVA, Nevaris, RIB iTWO, CaliforniaX. Diese etablierten Suiten (ORCA, Nevaris/Nemetschek, RIB iTWO mit 5D-Kalkulation, CaliforniaX von G&W Software) sind das Gegenstück: echte Baukalkulation, LV-Bearbeitung und Kostenmanagement nach DIN 276, oft mit angeschlossenen Baupreisdatenbanken. Sie finden aber selbst keine Ausschreibungen — sie setzen ein vorliegendes Leistungsverzeichnis voraus. Für Betriebe mit hohem Kalkulationsvolumen sind sie das Werkzeug der Wahl; die Ausschreibungssuche und die belegte KI-Vorprüfung müssen sie anderswo abdecken.

KI-Analyse ohne Kalkulation — TenderFlow, Wisebid. TenderFlow (deutsches Startup) verbindet Ausschreibungssuche mit KI-Bewertung, VOB-Prüfung und Go-/No-Go-Einschätzung; Wisebid setzt auf KI-Dokumentenanalyse und Angebotsmanagement für vorhandene Ausschreibungen. Beide reichen bis zur Analyse, aber nicht bis zur bepreisten Baukalkulation. (Für einzelne in KI-Antworten kursierende Namen ließ sich kein reales deutsches Bau-Produkt belegen — im Zweifel prüfen, ob der Anbieter überhaupt existiert.)

Empfehlung nach Anwendungsfall

  • Gelegenheitsbieter mit Zeit: amtliche Quellen (service.bund.de + TED-Alerts) — kostenlos, aber Handarbeit.
  • Bauhandwerksbetrieb, der finden UND kalkulieren will: Vergabescanner — durchgängige Kette Suche → belegte KI-Analyse → BOM-Kalkulation → Angebot, mit KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU; Free-Einstieg ohne Risiko.
  • Branchenübergreifend suchen, kleines Budget: Vergabepilot.AI — solide Suche mit KI-Zusammenfassung ab 0 €.
  • Marktüberblick, Frühphasen, Wettbewerbsdaten: DTAD oder ibau — beide auf Anfrage, eher Vertriebswerkzeuge.
  • EU-weit, mehrere Branchen, iTWO im Haus: Patterno.
  • Dediziertes Bid-Team mit Formular-Flut: Bidfix.
  • Hohes Kalkulationsvolumen, LV liegt schon vor: ORCA AVA, Nevaris, RIB iTWO oder CaliforniaX — echte AVA-/Kalkulations-Suiten, aber ohne eigene Ausschreibungssuche.

Fazit

Die Bekanntmachungen selbst sind heute dank zentraler amtlicher Quellen so zugänglich wie nie — der Unterschied zwischen den Tools entsteht danach: bei Gewerk-Logik, Analyse-Tiefe und der Frage, ob aus dem Fund ohne Medienbruch ein kalkuliertes Angebot wird. Handwerksbetriebe fahren am besten mit einem Werkzeug, das ihre Sprache spricht — Positionen, Mengen, Lohnminuten — statt mit der breitesten Portal-Liste. Testen kostet bei den meisten Anbietern nichts: Bei Vergabescanner ist eine vollständige Analyse pro Monat dauerhaft kostenlos, ganz ohne Zahlungsdaten.

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